Bei der Krankenversicherung werden dem Versicherten anfallende Kosten übernommen, sollten Mutterschaft, Erkrankung oder Unfälle vorliegen. Da kaum ein Mensch ein problemloses Leben ohne Erkrankungen oder Unfälle durchleben kann, ist es für jeden einzelnen sehr sinnvoll durch eine Krankenversicherung abgesichert zu sein.
Es gibt in Deutschland die gesetzliche und die private Krankenversicherung.
Einige Kriterien der gesetzlichen Krankenversicherung sind:
-Der Beitragssatz ist staatlich festgelegt und richtet sich nicht nach den jeweiligen Risiken der
Versicherten, sondern nach ihrem Einkommen
-Es ist eine Bedingung der Umverteilung gegeben, die Großverdiener dazu verpflichtet, höhere
monatliche Beträge zu entrichten, als Kleinverdiener
-Altert die Bevölkerung weiter, steigen die Beitragssätze proportional zu dieser Alterung
Einige Kriterien der privaten Krankenversicherung sind:
-Hier ist der Beitrag vom Einkommen unabhängig und beruht nur auf dem Risiko des jeweiligen
Versicherungsnehmers
-Die gegenseitigen Leistungen werden individuell vertraglich festgehalten
-Die Beträge sind unabhängig von demographischen Entwicklungen, wie dem oben erwähnten
Altersanstieg
-Ein Risikoausgleich findet nur innerhalb gleicher Tarifgruppen statt
In Deutschland sind etwa vier Fünftel der Bevölkerung gesetzlich versichert, hingegen beträgt der Anteil bei der privaten Versicherung nur ein Fünftel. Dies liegt einerseits an mangelndem Interesse der Versicherten ihre Versicherungen zu optimieren und andererseits an mangelnden Informationen bezüglich verschiedener Arten von Versicherungen.
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